Aktuelles

SOEBEN ERSCHIENEN

 

1892  vor 125 Jahren entstand die eigenständige Kirchengemeinde Wankendorf

Der Essay im ›Jahrbuch für Heimatkunde im Kreis Plön‹ beleuchtet die gemeinsamen Anfängen, als Wankendorf und Stolpe noch zum Kirchspiel Bornhöved gehörten, bis zur Gründung der eigenständigen Kirchengemeinde.

SOEBEN ERSCHIENEN

 

Karl May: »Meine Frau hätte gern einen Ernstthaler Kartoffelkuchen«. Ausgewählte Briefe 1860–1912.
Herausgegeben, kommentiert und mit einem Nachwort versehen von Volker Griese

Kein Schriftsteller des 19. Jahrhunderts hat so einen nachhaltigen Erfolg gehabt, wie Karl May (1842–1912), der Schöpfer von exotischen Traumwelten und Helden wie »Winnetou« oder »Old Shatterhand«. Als Erfolgsschriftsteller in den 1890er Jahren wurde er zum ersten moderner »Popstar« mit Massenaudienzen und Straßenaufläufen, die mit Wasserwerfern zu zerstreuen versucht wurden. Legendär ist sein geradezu obsessiven Zwang zur Selbststilisierung.

Die ausgewählten Briefe zeigen in biografischer, kulturgeschichtlicher und literarischer Hinsicht ein facettenreiches Bild der eigenwilligen, eindrücklichen aber auch zwiespältigen Persönlichkeit Karl Mays (1842–1912). Sie folgen dem Weg des Schriftstellers vom gescheiterten Volksschullehrer, über die »Renommierzeit«, der obsessive Zwang zur Selbststilisierung, bis hin zu den letzten Lebensjahren, die durch öffentliche Auseinandersetzungen und Prozesse überschattet waren.

SOEBEN ERSCHIENEN

 

Volker Griese: Schleswig-Holstein - Von Mördern, Terroristen und Betrügern - Historische Miniaturen

In Ergänzung zu dem 2012 erschienenen Band

»Denkwürdigkeiten der Geschichte«

Die Kriminalgeschichte Schleswig-Holsteins ist reich an Begebenheiten, ist reich an Mord-, Raub- und Betrugsfällen, die die Menschen in Atem gehalten haben. So stehen denn denkwürdige Begebenheiten aus unserer Geschichte – Bekanntes und weniger Bekanntes aus unseren Regionen –, stellvertretend und beispielhaft für vieles andere. Jede dieser neun Geschichten wird mit ausreichend Informationsfülle in das jeweilige historische Umfeld eingeordnet.

Die Leser erleben 1250 den Mord am dänischen König auf der Schlei, leiden 1678 auf Gut Depenau während der Hexenprozesse mit, blicken 1815 hinter die Kulissen des Diebstahls der Lübecker Stadtkasse, bekommen einen bis heute unaufgeklärten ominösen Mord auf Gut Rixdorf 1821 präsentiert, verfolgen die Geschichte des Mörders Hinz auf Eiderstedt 1841, nehmen 1866 Teil am grausamsten Massenmord der jüngeren Landesgeschichte, an der Auslöschung einer ganzen Familie in Groß-Kampen, finden sich 1928–29 im Terror und Tumult der ›Landvolkbewegung‹ wieder, müssen 1946 den kaltblütigen Mord eines ehemaligen Kriegsgefangenen an seiner Geliebten in Hüttenwohld bei Wankendorf mit ansehen oder erleben 1952 den Hype um die Restaurierung und den sogenannten Fälscherskandal der Lübecker St. Marienkirche.