Dietrich Theden (Wankendorf 1857 – Funchal 1909) war Erzieher und Lehrer, Herausgeber und Redakteur bei der ›Gartenlaube‹ dem ›Universum‹, schließlich Chefredakteur der Familienzeitschrift ›Zur guten Stunde‹. Bekannt wurde er auch als Bearbeiter der Werke Friedrich Gerstäckers und Balduin Möllhausens. Doch für den Kenner gilt er als der Vater des modernen deutschen Krimis. In seinen Romanen und Novellen griff er immer wieder auf seine holsteinische Heimat zurück. Da treiben Mörder und Schwindler auf den Bauernhöfen und in den Dörfern ihr Unwesen.

 

 

 

 

Volker Griese: Dietrich Theden. Beiläufiges zum Vater der deutschen Kriminalerzählung

76 S. mit Anmerkungsapparat und Bibliografie

Norderstedt 2016

ISBN 978-3-7412-3983-0

5,60 €

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Rezension:

»Krimi-Autor wiederentdeckt. Mit Dietrich Theden (1857-1909) hat der Heimatforscher Volker Griese einen literaturhistorischen Schatz ausgegraben.[...].« (Sven Tietgen in: Kieler Nachrichten / Ostholsteiner Zeitung‹, 31.3.2016)

 

»In Wankendorf war und ist Theden kaum bekannt. Um seine Herkunft hatte der Schriftsteller zeitlebens ein Geheimnis gemacht. Es gibt kaum biografische Äußerungen, kaum Briefe, keine Abbildung ist bekannt. Dabei spielen zahlreiche seiner Romane und Novellen in der Gegend um Wankendorf, und manche Figuren sind kaum oder gar nicht verschlüsselt dargestellt. Nach längeren Recherchen konnten jetzt Herkunft, Wirken und die genauen Umstände von Thedens Tod, der aus gesundheitlichen Gründen seine letzten Jahre in Funchal auf Madeira verbrachte, geklärt werden. [...]« (Ralf Seiler in: Holsteinischer Courier‹, 26.10.2016)